23.01.2012
MEINHARDT: In Nigeria findet islamistische Barbarei statt
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Zu den Anschlägen im Norden Nigerias, die für über 160 Menschen tödlich endeten, nimmt der Sprecher der Christen in der FDP-Fraktion Patrick Meinhardt Stellung:Die Anschläge im Norden Nigerias sind Ausdruck einer verachtungswürdigen islamistischen Barbarei. Ich erwarte von der nigerianischen Regierung, dass sie mit allen Mitteln gegen die Sekte Boko Haram vorgeht, die nichts anderes als eine religiös-terroristische Organisation ist. Diesen massiven Angriff auf die Menschenrechte, diese Christenverfolgung im größten afrikanischen Land darf nicht toleriert werden.
Die UNO muss sich genauso wie die Afrikanische Union umgehend mit dem Zustand in Nigeria beschäftigen und auf europäischer Ebene erwarte ich eine gemeinsame Haltung gegenüber der nigerianischen Regierung, die es an nichts in der Deutlichkeit der Haltung fehlen lässt. Wenn es Nigeria hier an Klarheit vermissen lässt, muss dies auch unmittelbar Auswirkungen auf unsere Entwicklungspolitik haben. Es ist ja auch einer der Grundanker unserer werteorientierten Außen- und Entwicklungspolitik, die die Einhaltung der Religionsfreiheit als eine der fundamentalsten Menschenrechte sieht.

